Home
Neue Inhalte
Ansprechpartner
Situation & Ziele
Lokake Agenda21
Blühende-Landschaft
Aktuell
Wo sonst?
Bürgeranträge
Wissen
Bücher leihen
Ackerwildkräuter
Landwirtschaft
Öffentliches Grün
Private Gärten
ImkerInnen helfen
Aktuelle Projekte
Ältere Projekte
Fotogalerien
Organisationen
Sponsoren
Presse
Kontakt
Login
Impressum
 


  •   Sinn und Zweck Blühende-Landschaft-Königswinter

    Der Sinn und Zweck
    des bundesweit aktiven Netzwerkes "Blühende-Landschaft" (NBL) ist durch Presse- und Internet-Veröffentlichungen bekannt, so dass an dieser Stelle direkt auf die speziellen Aktivitäten der regional arbeitenden Gruppe ?Blühende-Landschaft-Königswinter" eingegangen werden kann.
     
    Organisatorisches
    Es wird auf die Gründung eines eigenständigen Vereins zugunsten der dadurch eingesparten Zeit - sie ist besser in aktive Arbeit investiert - verzichtet.
    Die inhaltliche Orientierung an dem bundesweiten NBL unter dem Dach des Trägervereins Mellifera (Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung, Rosenfeld) und die  Integration im Trägerverein der Agenda 21 -Königswinter" ist  hinreichend und gut. Ansprechpartner und Koordinator ist z.Z. Urban Kurscheid, info@bluehend-landschaft-koenigswinter.de .

    Die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit dürften weitestgehend erfüllbar sein.
    Rechenschaft wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere fördernden Organisationen und Vereinen, in Form einer einfachen Buchführung und Belegsammlung gegeben.
    Es wird ein pragmatischer, umsetzbarer Ansatz verfolgt.
    Ökologie und Nachhaltigkeit stehen voran.
    Persönliche Profilierungen sind zielkonträr.
    Die Arbeit ist überparteilich und konfessionsungebunden.
    Die Mitarbeit in unserem Netzwerk ist unabhängig von Geschlecht, Alter und ethnischer Herkunft jeder Person, sofern sie unsere Ziele aktiv vertritt.



    Unser Ziel:

    Regional, im Raum des Stadtgebietes Königswinter, aktiv die dringend notwendige ökologische Grundlage (s.a. A.L.A.R.M.-Studie)
  • für nektarsuchende Insekten
  • selten gewordene, autochthone Blühpflanzen (Kräuter, Blumen, Nutzpflanzen, Sträucher und Bäume)

und damit verbunden, gemeinsam mit anderen Organisationen und Personen dazu beizutragen, den Wert der Kulturlandschaft für Landwirtschaft, Lebens- und Erholungswert im ländlichen wie auch im städtischen Bereich

zu verbessern und zu erhalten.Der Erfolg der Arbeit wird unmittelbar durch die Blüte der Pflanzen sichtbar. Pflanzen-Vielfalt und Insektenpopulationen nehmen zu.Die Nachhaltigkeit ist selbst nach mehrjähriger Bestandsdauer eines angelegten Wildackers wissenschaftlich belegbar. Die ?Knoten des Netzwerkes" sind die Menschen in unserer Stadt, unseren Dörfern.

Ihre erfolgreiche Arbeit setzt sich zusammen aus:

  • aktiver, praktischer Arbeit
  • finanzieller Unterstützung
  • organisatorischer Leistung
  • ideeller Leistung

Hierzu ist es notwendig, den Sinn und Zweck dieser Arbeit in die bestehenden und bewährten Strukturen einzubringen.

Dies sind:

  • Familie
  • Kindergärten
  • Schulen
  • Vereine ( Bürger-, Naturschutz-, Hege-, Imker-Vereine ...)
  • Institutionen und Organisationen ( Agenda 21, Behörden, Verwaltung, Unternehmen ...)

Dies geschieht u.a. durch persönliche Ansprache, Vortrags- und Diskussionsabende, Kurse, Informationsmaterial und aktive Unterstützungsarbeit.

Die Arbeit konzentriert sich auf zwei Bereiche:

  • Konkrete, praktische Anlage und Pflege der Vegetationsflächen , Erfolgsdokumentation
  • Thematisierung, Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit

Im Einzelnen bedeutet für die Praxis:

  • Suche und Auswahl möglicher Saat- und Pflanzflächen Wiesen, Felder, Obstwiesen, Brachen, Feld- und Waldraine, Weg- und Straßenränder, Verkehrsinseln, Gewerbeflächen, Ausgleichsflächen ...
  • Auswahl geeigneter Saaten, Sträucher und Bäume bzgl. Herkunft, Giftigkeit, Nektar, Pollen sowie der Standortqualität (Lage, Ort, Boden, Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Pflege)
  • Vorbereitung des Bodens und Saat evtl. roden, grubbern, eggen, fräsen, ablesen, säen, einarbeiten, walzen/andrücken, ggf. Schutzmulch aufbringen
  • Pflege und Schutz, Kennzeichnung, Erst- und Zweitmahd, evtl. auch Schröpfmahd und Selektion 
  • Vorträge, zielorientiert und zweckentsprechend bei Behörden und Verbänden, Vereinen, Schulen und Gruppen
     Arbeitsmaterialien und evtl. aktive Anleitungen Erzieher in Kindergärten und Lehrkräfte der Schulen und ggf. Praxisanleitung (z.B. Aussaat oder Pflanzen- und Insektenbeobachtungen)
  • Exkursionen zu Demonstrationsflächen, fachliche Information vor Ort
  • Kurse Saat- und Pflegekurse, Sensen-Kurs
  • Öffentlichkeitsarbeit Berichte in Zeitungen , Internet-Plattform, Präsentationen /Veranstaltungen

Bestandsaufnahme 

Die grobe, aber dennoch zutreffende Bestandaufnahme bezieht sich auf den städtischen wie auch auf den ländlichen Raum im Stadtgebiet Königswinter. Ausgenommen ist das Gebiet des Naturparks Siebengebirge, welches glücklicherweise vollkommen andere Voraussetzungen für Flora und Fauna bietet. Für den städtischen Raum kann festgestellt werden, dass versiegelte Flächen dominieren. Vereinzelt gärtnerisch gepflegte Pflanz- und Rasenflächen existieren. Natürliche, nektarreiche Vegetationen existieren nur vereinzelt und in zu geringer Anzahl in privaten Gärten. Sie sind anteilsmäßig nicht in der Lage, hierzu einen Ausgleich schaffen zu können. In den Mittelzentren und den Dörfern des Stadtgebietes sieht es - bedingt durch die Baustruktur - bezüglich der Flächenverhältnisse etwas besser aus. Jedoch mangelt es auch hier an Artenvielfalt und Nektarspendern. Der Lebensraum der Bestäuber-Insekten ist auch hier eingeschränkt. Der Bergbereich des Stadtgebietes ist weiträumig geprägt durch seine landwirtschaftliche Nutzung. kleinparzelliert ohne nennenswerte Strauchsäume, intensiv genutzt, chemisch behandelt, mineralisch gedüngt, wenig Brache. Felder ohne Raine, Wegseitenränder strukturell verarmt. Es mangelt an blühenden Nektarpflanzen. Die darauf angewiesenen Insekten sind zum Teil bereits stark dezimiert. Nach der frühjährlichen, etwa zweiwöchigen ?Obst-Raps-Löwenzahn-Blüte" gleicht die Landschaft einer ?grünen Stickstoffwüste". Positiv sind die von der Deutschen Bahn durchgeführten Ausgleichsmaßnahmen zu bewerten. Die hier anzutreffende Artenvielfalt ist überdurchschnittlich. Der Entwicklungsstand zumeist gut. Dies zeigt exemplarisch, welche Maßnahmen zum Ziel eines verbesserten Lebensraumes für Wildkräuter, Wildblumen und Insekten führen.

 

Die Arbeit

Um während der gesamten Vegetationszeit eine kontinuierliche Versorgung der Blüten suchenden Insekten mit Pollen und Nektar zu sichern, liegt der zeitliche Schwerpunkt auf Anfang März bis Ende Oktober. Als Pflanzen kommen hiesige Arten zur Auswahl. Dabei handelt es sich um einen langjährigen, mit viel Arbeit verbundenen Entwicklungsablauf, der nur gemeinsam mit der städtischen Verwaltung, Behörden, Landwirten, Gärtnern, aktiven Naturschützern und Einzelpersonen im ganzen Stadtgebiet zu bewerkstelligen ist. Stichpunktartig hier eine Auswahl der von uns angestrebten Maßnahmen:

In der Landwirtschaft:

  • Ackerbau: Zwischenfrüchte, Blühstreifen, Untersaaten, Mischfutteranbau, Stilllegung
  • Grünland: Differenzierte Nutzung, Wiesen-Randstreifen, gestaffelte Mähzeiten, Weiden, Heugewinnung, schonende Mahd
  • im Ödland, ?Unland": verarmende Mahd, gezielte Ruhe in ungenutzten Ecken und Winkeln, Ackerspitzen, Feuchtstellen und Trockenrasen

 Auf öffentlichen und private Flächen:

  • Gärten, Ziergärten, Nutzgarten, Gartenbau sinnentsprechend gestalten und mit vielfältigem Nahrungsangebot anlegen
  • Kommunale Flächen Grünanlagen, Parks, Friedhöfe, Straßenränder, Böschungen, Gräben, Verkehrsinseln: gezielt bepflanzen, ästhetische und naturschutzfachliche Aufwertung

Gehölze in Forst und Obstanbau:

  • Insektennährgehölze, wenig Platz und viel Nutzen

Brachflächen:

  • Nicht genutzte Flächen: gezielte extensive Nutzung, verarmende Mahd, Entstrauchung, Blühwiese

 

Status 

Naturgemäß und pragmatisch ist der Inhalt und so auch die Arbeit begonnen worden. Aus der ?Keimzelle Familie-Freunde-Bekannte" heraus wurde seit Frühjahr 2008 effektiv und wirkungsvoll gearbeitet:

  • Das Heimatdorf als Ausgangspunkt der Rundschau gewählt und erste private Flächen umgestaltet (s.a. Bilddokumentation).
  • Saatgut ausgewählt und gekauft, Flächen eingesät.
  • Weitere Flächen ins Visier genommen, mit den Eigentümer gesprochen und Verhandlungen geführt
  • Kontakt zu anderen, aktiven Naturschutzgruppen geknüpft
  • Vorträge organisiert
  • Haussammlung geplant
  • Aktive Helfer geworben
  • Kontakt zu Behörden, Stadt- und Kreisverwaltung aufgebaut
  • Verbesserung der Ausgleichsflächen (DB-Neubaustrecke) besprochen und konkretisiert
  • Integration in Ortsvereine und "Agenda21-Königswinter" erreicht

Ausblick

  • Ausbringung von Saaten
  • Vorbereitung neuer Flächen
  • Weiter Ausbau des Netzwerkes
  • Initiatoren-Suche in anderen Dörfern
  • Sensenkurse
  • Informationsabende planen
  • Finanzielle Unterstützungen suchen

    Erstfassung:     01.05.2008,  von U. Kurscheid
    Überarbeitet:    03.01,2011,  von K. Berndt und U.Kurscheid

 

 
 

Aktuelle Termine finden Sie hier...


Kunstforum Palastweiher unterstützt Netzwerk

          mehr Infos...


Naturnaher Grünzug am Limperichsberg

demnähst mehr Infos...


Wildbienen am Limperichsberg

  Wir sind dabei...

 lokal-pragmatisch!


 

NaturErlebnisGarten

Beachten Sie bitte auch die aktuellen Informationen vor Ort !

Eine Insel naturnah...

Bei uns kann man

Bücher ausleihen !


 Wenn Licht                           zur Falle wird:

 


 Wildbienenstände
              für
     Königswinter

[mehr Infos...]