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Insekten-Weide ...

Bereits kleinste Flächen reichen, um Insekten und mit ihnen Vögeln, Hasen und Fasanen Nahrung und Deckung zu geben. Insekten finden an den über Winter stehengelassenen Stengeln und Blätern die lebensnotwendige Überwinterungsmöglichkeit. Oftmals gibt es an Äckern Ränder und "Zwickel" die sich nur schlecht mit großen Maschinen bearbeiten lassen. Das sind genau die Plätze, wo ohne großen Kostenaufwand und Verluste eine Mischung wie z.B. Lebensraum I oder Wildacker-Mischung eingesät werden können. Es wird dünn gesät...

Fotos per Klick vergrößern !

... und um so prachtvoller geht die Saat auf. Gerade die zweijährigen Pflanzen brauchen für ihre Entwicklung im ersten Jahr das notwendige Licht. Zu dichte Saat oder gar Düngung wirken sich negativ aus. Weniger ist einfach mehr!

 

Wenn Sie mehr Infos zur Saat oder Mischungen brauchen, wenden Sie sich bitte an erfahrenen Saatguterzeuger. Dort berät man Sie gerne. Oder fragen Sie uns: Netzwerk für Mensch und Natur !

Ein paar kritische Anmerkungen zum Schluss:

Um der "Natur" wirklich zu dienen - und nicht nur kurzfristige / einjährige Nahrungsquellen mit entsprechend hohem Energieaufwand für Insekten und zumeist Honigbienen zu schaffen - ist es unbedingt notwendig, vor der Einsaat den erwägten Standort dahingehend genau zu untersuchen, ob hier nicht bereits seltene Ackerwildkräuter / "Segetalarten" wachsen. Sollte dies der Fall sein - muss eine andere Parzelle / Randstreifen gesucht werden.

Noch ein Tipp:  Fundstelle fotographieren, den Fundort (z.B. mittel mapsgoogel) kennzeichnen und Info an die Untere Landschaftsbehörde oder Biostation mailen. Man wird dann - wenn es sich um ein seltenes "Unkraut" handeln sollte - versuchen den Sammen des Krauts zu sammeln oder ggf. die Fundstell bis zur Ernte sichern.

Denn die "Bienenweiden" und typischerweise im Agrarnaturschutz eingesetzten Blühstreifenmischungen - meist nur wenige Pflanzenarten enthaltend - wachsen aufgrund ihrer Art und der Saatdichte sehr üppig.

Es kommt kein Licht mehr an die Krume. Die meist einjährigen Ackerkräuter können unter dieser Bedingung hier nicht mehr wachsen. Bleiben die Blühstreifen aus "Nachhaltigkeitsgründen" sogar mehrere Jahre stehen, so bedeutet dies das Aus für auf natürliche Weise hier vorkommenden Wildkräuter.

Ein weiterer Aspekt hier Vorsicht walten zu lassen liegt in der Qualität solcher Mischungen. Sie enthalten allzu oft gebietsfremde Arten. Diese beeinflussen die Gene der hiesigen, angepassten Art negativ. Erworbene standortnotwendige Eigenschaften gehen verloren, unbrauchbare kommen hinzu.  Auch besteht - verstärkt bei billigen "Wildäsungen"  - die Gefahr der Ausbreitung von Neophyten.


 

 
 

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