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?So einen schönen Bienenkorb muß es doch wieder geben!"

sagte sich Willi Meisen und arbeitete zusammen mit seinem Freund so manchen Abend in seiner kleinen Werkstatt in Rauschendorf. Es geht ihnen um den Bau eines Bienenkorbes ganz besonderer Art, den 

Der "Modifizierten-Weißenseifener-Hängekorb" ist von Haus Heinrich und der dortigen Flechterei zu erwerben. 

Es handelt sich um einen zweiteiliger Korb aus Roggenstroh und Holzbauteilen, der in seiner Form der naturlichen Wabenform der wildbauenen  Bienen nachempfunden ist.

Die Inneneinrichtung, die schichtverleimten Holzbögen und der geflochtene Anflugtrichter wurden ebenfalls unter diesem Gesichtpunkt gedrechselt , gesägt , gefochten, verleimt ...

Zum Schluss bekommt der Korb noch einen "Außenputz" - innen tapezieren die Bienen selbst , mit Propolis. Der Putz besteht aus einem Gemisch von Lehm, Kuhdung und einem besonderen, feingemalenem Mineral.

Die aus stabilem Buchenholz gefertigten Kernstützen - diese Vorrichtung  und somit auch der untere Teil des Strohkorbes, sind den Baukette der Bienen - mathematisch betrachtet eine e-Funktion - nachempfunden.

Aufgehängt  wird der Korb ebenfalls ganz wesensgemäß: in 2,50 m Höhe, in einem eigens dafür gebauten und überdachten Holzgestell, einem sogenannten Dreibock. Auch ist eine Aufhängung an einem Dachvorsprung, also etwas wettergeschützt, denkbar. Der Korb solte auf jeden Fall auch bei Wind nicht zu arg schaukel können.

 

Erfunden wurde der Korb bereits 1986 von Künstler Günther Mancke, Jahrgang 1925.

Zeitweise wurde der Korb in speziellen Kursen und in einer betreuenden Einrichtung, dem Haus Michael in Weißenseifen,  gebaut.

Mehr Informationen dazu bietet das Buch "Der Weißenseifener Hängekorb - eine Alternative"

ISNB 3-925-193-42-1 .

 

 

Hier ein paar Bilder aus der Werkstatt:



Kern der Sache:
Um den Hängekorb felchten zu können bedarf es erst einmal einiger Vorrichtungen. Von innen heraus  sollen sie die Form während des eigentlichen Flechtens - dem Anformen der Strohringe - Halt und Orientierung bieten. Sie wurden aus 28mm Buchen-Leimholz hergestellt und auf einer Achse drehbar gelagert.


Ein Lampenschirm ...?
Nein - das fertiges Unterteil!
Der Anflugtrichter aus Pedingrohr ist in einen Rundholz verleimt, so dass sich ein Einflugspalt gegenüber dem Aussenring von genau 7mm ergibt. Im Hintergrund  steht noch die  dazugehörige Vorrichtung.

 

 

 

Seltenes Baumaterial:

Roggen-Langstroh, mit der Sense geerntet!

Das Stroh vorsichtig gedroschen, sortiert, geschnitten, gebündelt

und  letztendlich mit Bast zu Ringen, entlang der Stützform gebunden.

Als Anknüpfpunkte dienen diedreifach schräg gebohrten Löcher im gedrechselten Spundring.








Es geht rund!
Willi Meisen drechselt die Innenbögen.
Später werden dann die Bienen ihre
Waben senkrecht, der Schwerkraft folgend,anbauen können.



Hier ist er nun, der Prototyp!


Wir freuen uns totall, es ist geschafft!

Der Anblick seiner natürlichen Formschönheit ist eine Wonne. Läßt all die vielen Stunden des Arbeitens vergessen...

Er ist nicht nur wunderschön anzusehen, sonder  bringt die Voraussetzung für eine der artgerechtesten Bienenhaltungen überhaupt: Freibau in bilogischem Roggenstroh,
 in luftiger Höhe, freihängend im Baum...
Einfach super!

  

Und Innen erst:  Die  exakt nach Bienen-Ergonomie  eingepaßten Bogenrähmen; der gerundete Dutz als Fortsetzung des geflochtenen Anflugtrichters... von hieraus werden sie dann - sind Sie erst einmal eingezogen - zu ihren herzförmigen Waben gelangen.

Die größte Wabe - am mittleren der 9 Bogenrähmchen gebaut - wird das Brutnest tragen. Daneben Pollen und Honig... bis das alles wohlgefüllt ist! 

Nimmt man den oberen, aus wetterbeständigem Schichtholz gedrechsekten Deckel ab, so kann man hier - in Zeiten des Nektarüberflusses - sogar zusätzlich noch eine kleine Honigkiste  aufsetzen.

Die Körbe - die Strohringe wurden ganz 8mm dicker gebunden - als dbeim Original - sind von uns nach den gesammleten Erfahrungen am Prototyp und andrenen, "im Betrieb" befindlichen Körben hinsichtlich ihrer Handhabbarkeit und Herstellbarkeit optimiert worden. So ragen die Bögen bei unseren Körben durch das Zwischenbrett hindurch. Mit einem Abstand von 8mm versteht sich! Die äußerst schwierig zu fertigenden und in der Praxis mit Propolis verkitteten Füße sind bei unseren Körben durch rechtwinklig geschliffene Aufstandsflächen und speziell hergestellte Spannelemente (alles für Lebensmittel zugelassen) befestigt. Jedes Bogenrähmchen hat in der Mitte ein Loch, an dem es während des ?Bearbeitens? wabenschonend aufgehängt werden kann.  Auch der Lehm und das  Stroh des Unterkorbes werden - nicht wie beim Original - mit Holzspießen beschädigt, sondern schonend nach oben gezogen. (Fotos folgen).

Um den Korb haltbar zu machen, sollte unbedingt das Stroh mit einer Lehmschicht geschützt werden. Auch ist es ratsam,  das Schichtholz außen mit Leinöl - früh genug, damit es ausdünsten kann - zu behandeln.

Die Honigkiste wurde aus dem gleichen - relativ leichten - Material hergestellt wie die Bogenrähmchen. Innen befinden sich 7 Holzrähmchen, die etwas kürzer sind als die "normalen" Dadant-Rähmchen. Es wurden an der Kiste nur rostfreie, nicht ferromagnetische Edelstahlschrauben verwendet, damit hierdurch das natürliche Magnetfeld unbeeinflusst bleibt.

 

Hier ein paar Fotos des modifizierten Hängekorbes und der Honigkiste:

 

Die Korbflechterei des Haus Heinrich /Neuwied, Herr Guido Reuter, hat die ersten Hängekörbe und Honigkisten zu unserer vollsten Zufriedenheit gebaut und führt dies nun in eigener Regie fort. 

Hier erhalten Sie auf Nachfrage auch im Vorfeld einige Fotos des modifizierten Hängekorbes, der Honigkiste sowie eine Kurzanleitung zum Wetterschutz und der Handhabung des Korbes.

Richten Sie bitte Ihre Anfrage an: guido.reuter@heinrich-haus.de  

Für Rückfragen können Sie auch gerne weiterhin an unser Netzwerk wenden. Wir helfen gerne !

info@bluehende-landschaft-koenigswinter.de 


 

 

 
 

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