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Es geht doch!

      Weißklee-Mischung                             statt Einheits-Gras!


Am nördlichen Ortseingang von Königswinter-Rauschendorf  blüht es schon seit dem  Sommer  für Biene, Schmetterling und Hummel !


Foto: Helga Pausch

Auf einer ca. 2500m² großen Ackerfläche sähte Klaus Steinbüchel,  im Frühjahr 2008, eine spezielle Grasmischung mit einem hohem Anteil an Weißklee aus.
Zunächst wuchsen verschiedene Gräser. Nach der ersten Mahd im Frühsommer setzte sich dann der Klee durch. 
Millionen von Blüten stehen nun,  in der "armen Zeit" ab August - in der es sonst kaum noch Nahrung zu  finden gibt - als weiße Pracht, voll lebenswichtigem Eiweiß und Nektar,  den Insekten zur Verfügung. Einfach herrlich ihnen dabei zuzusehen!
Herr Steinbüchel will nicht - wie sonst in der Landwirtschaft üblich - den Klee für eine zweite, sehr ertragreiche und qualitativ hochwertige Heuernte nutzen, sondern ihn der Natur spendieren. 

Herzlichen Dank!


Gefährlich wird es jedoch für diese Insekten, wenn zur Hauptflugzeit - an einem Sonnentag - mit einem Kreiselmäher gemäht wird. Dann wird der Klee zur tödlichen Falle für tausende Bienen und Hummeln!
Besser, man mäht früh morgens oder spät abends. Noch besser, mit einem Balkenmäher statt mit einem schnell laufenden Kreiselmäher!


Rapsweißling (Pieris napi), Foto: Florian Smit

Die Klappvorrichtungen der zahlreichen (40-80), zu kleinen Köpfchen zusammenstehenden Schmetterlingsblüten werden von den Bienen heruntergedrückt. So geben sie dem kurzen Rüssel der Biene - Hummeln haben einen längeren Rüssel und können so auch vom Rot-Klee profitieren - freien Zugang zum Nektar. Zum "Dank" trägt die Biene den  Pollen mit ihrer Kopfbehaarung zur nächsten Narbe und befruchte so den Klee, sorgt für seine Vermehrung. Dies geschieht von Mitte Mai bis Anfang Oktober (!),  immer zur selben Tageszeit.



Übrigens, eine sehr gute Internetseite zum Thema "Fotographie in Natur und Garten" hat Frau Marianne Wiora geschaffen:
www.gartenspaziergang.de
 



 

 
 

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