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             So ein Unkraut  ! ?

In der Natur ist Anpassung die seit Jahrmillionen die bewährteste  Überlebensstrategie.  Aus ihr geht die Vielfalt der Arten hervor.

Diese Stragtegie braucht Zeit. Unglaublich viel Zeit! 

Wir Menschen nahmen  vielen Pflanzen und Tieren  diese Möglichkeit, indem wir in unglaublich kurzer Zeit - mit Unterstützung der von uns entwickelten Maschintechniken und Chemikalien - ihre Lebensumgebung nachhaltigst veränderten.

Ganz besonders stark wurden davon die nur wenig ortsveränderlichen Pflanzen und mit ihnen die von ihnen abhängigen Insekten betroffen.

Viele Arten mussten austerben, viele sind vom Aussterben bedroht,  andere gebietsfremde Pflanzen,  Neophyten kamen hinzu.

Erst nach bereits eingetretenden Artenverlusten - dem Fehlen unwiederbringlicher genetischer Kombinationen -  wurde ihre Wichtigkeit für uns und die Natur erkannt: 

         Sorten- und Resistenzzüchtung

         Wildpflanzen als zukünftige Nahrungsquellen

         Pharmazeutische Nutzung  unerforschter Arten

         Biotechnische Energienutzung

         Biologische Schädlingsbekämpfung / Nützlings-Nahrung

         Ornithologische Wirkung

         Kuturerbe, Erfahrungsgewinn und Ethik 

In der Region Königswinter haben wir erst mit der Realisierung der Ausgleichsmaßnahmen zur ICE-Schnellbaustrecke Köln-Frankfurt eine strukturelle Verbesserung der Lebensräume erhalten. Eines der größten Geschenke - seit Errichtung des Naturschutzgebietes Siebengebirge - für das wir übrigens regional kaum etwas tun mussten ! 

Doch diese, zum Teil bereits der Sukzession unterworfenen Flächen-Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Negativtendenz zu verlangsamen oder gar örtlich zu stoppen. Zu gewaltig sind die schnellen Veränderungen und Eingriffe in die Natur.

Dies wird durch die Fortschreibung der Roten Listen oder persönliche Beobachtungen deutlich:

Können Sie sich noch daran erinnern,  als Sie vor 15 Jahren an Sommertagen die Insekten-verschmutzte Windschutzscheibe Ihres Autos mehr als einmal reinigen mussten? Und wie ist das heute? Hier und da mal ein Nachtfalter, das wars!

Hinzu kam die Entscheidung unserer  früheren NRW-Umweltministers  Uhlenberg, die sich als sehr wirkungsvoll erwiesenen Ackerrandstreifenprogramme als Einzelmaßnahme zu streichen und nur noch im Rahmen des Vertragsnaturschutzes zu fördern. Als Folge davon gab es bei uns in der Region Königswinter solch artenreiche Ackerrandstreifen nicht mehr.

Nun soll sich dies unter Herrn Remmel wieder ändern. Neue Förderprogramme wurden aufgelegt und zeigen erste positive Wirkungen.

Wir meinen..., dass eine dauerhafte Erhaltung der Ackerbegleitflora unbedingt Kontinuität erfordert. Es funktioniert nicht, dass man die eine Legeslaturperiode alles kaputt spritzt und in der nächsten versucht, dies wieder gut zu machen. Natur funktioniert anders als Ministerien es sich manchmal wünschen.     

Der auch in unserer Region forcierte Anbau von Energiepflanzen wie Mais und Raps wirken hier ebenfalls konträr.

Das 2012 leider beendete Programm "100 Äcker für die Vielfalt" ermittelte die aktuellen Kosten der Landwirtschaft für florenreiche Äcker und legte damit einen wichtigen Grundstein für eine angemessene Ertragsentschädigung der Landwirtschaft.

Desweiteren wurden auch in Königswinter die Äcker auf das Vorkommen seltener Florea hin untersucht. Das Ergebnis war traurig! Es gibt nur noch ganz wenige Flächen, auf denen man eine artenreiche Segetalflora findet.

Ein Grund für uns, auch in diesem Bereich in den nächsten Jahren aktiv zu werden und einen "Lichtacker"  in einem Gemeinschaftprojekt dauerhaft zu sichern. Darüber aufzuklären, wie wichtig es ist,  solch "Beikraut" für die Gesundheit der "Nutzpflanzen", für den Erhalt der Fauna - und letztendlich zum Nutzen der  Menschen - zu erhalten und unter realisierbaren Bedingungen zu fördern.  


 

 

 
 

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